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Landesposaunentag 8.7.18
Schopfloch

Quelle: www.schwarzwaelder-bote.de

 

Schopfloch

Seit acht Jahrzehnten Gott zur Ehre

Von Uwe Ade 10.07.2018 - 18:14 Uhr

LPT Schopfloch_2018

Der Erntebittgottesdienst auf dem Haslachhof in Schopfloch war mit dem Gnadauer Landesposaunentag verbunden. Seit über 80 Jahren besteht der Posaunenchor der Liebenzeller Gemeinschaft in Schopfloch. Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

"Mit Trompeten und Posaunen jauchzt vor dem Herrn, dem König": Das Eingangsgebet des Vorsitzenden des Kirchengemeinderats der Gesamtkirchengemeinde Oberiflingen, Hartmut Walz, war Programm – beim Gnadauer Landesposaunentag in Schopfloch.

Schopfloch. Zum Landesposaunentag des Gnadauer Verbands auf dem Haslochhof in Schopfloch, der mit dem dort jährlich stattfindenden Erntebitt-Gottesdienst verbunden war, waren auch viele Landwirte aus der Umgebung gekommen – unter ihnen der Vorsitzende des Kreisbauernverbands, Gerhard Fassnacht.

Der bis Mitte vergangenen Jahres in der Gemeinde tätige Pfarrer Cornelius Kuttler, heute Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg, hielt die Predigt. Kuttler war mit seiner Familie gekommen und freute sich, einige Stunden in der "alten Heimat" inmitten vieler bekannter Gesichter zu sein. Mehrere hundert Besucher verfolgten den Gottesdienst in der 20 mal 40 Meter großen Halle.

Landesposaunenwart Andreas Fingerle dirigierte die rund 50 Bläser – Mitglieder des Posaunenchors Schopfloch und Oberiflingen sowie Musiker aus dem Verbandsgebiet, die beim Landesposaunenfest anlässlich des 80-jährigen Bestehens des örtlichen Posaunenchors gemeinsam einen großen Posaunenchor bildeten und den Erntebittgottesdienst umrahmten.

 

Herr, wir danken dir, dass auch in Schopfloch seit Jahrzehnten mit Posaunen und Trompeten dein Name verkündigt wird, wir danken dir für alle, die diesen Dienst in großer Treue seit vielen Jahren tun", sagte Hartmut Walz, der mit dem Pastor der Liebenzeller Gemeinschaft, Martin Böttinger, durch den Gottesdienst führte.

In der Festansprache erinnerte Gemeinschaftspastor Böttinger an die Entstehung des Schopflocher Posaunenchors, der vor über 80 Jahren, als sich in der blühenden Jugendarbeit des EC Jugendbunds und der Liebenzeller Gemeinschaft Menschen zusammenfanden, die Freude am gemeinsamen Musizieren hatten, zum Lob Gottes entstanden sei.

"Herr, wir danken dir, dass auch in Schopfloch seit Jahrzehnten mit Posaunen und Trompeten dein Name verkündigt wird, wir danken dir für alle, die diesen Dienst in großer Treue seit vielen Jahren tun", sagte Hartmut Walz, der mit dem Pastor der Liebenzeller Gemeinschaft, Martin Böttinger, durch den Gottesdienst führte.

In der Festansprache erinnerte Gemeinschaftspastor Böttinger an die Entstehung des Schopflocher Posaunenchors, der vor über 80 Jahren, als sich in der blühenden Jugendarbeit des EC Jugendbunds und der Liebenzeller Gemeinschaft Menschen zusammenfanden, die Freude am gemeinsamen Musizieren hatten, zum Lob Gottes entstanden sei.

Die Anfänge reichen in die Jahre 1932 bis 1936 zurück. Ein genaues Gründungsdatum lässt sich nicht finden. Heute versammeln sich im Posaunenchor 14 Mitglieder um das Chorleiterteam Debora Kohler (Dirigentin), Doris Kugler und Carmen Dongmann. In der Jugendbläsergruppe werden sieben Jugendliche ausgebildet. "Gott loben, das ist unser Amt", und das wolle man jetzt gemeinsam tun, schloss Martin Böttinger die Festrede mit dem Motto der Posaunenchöre. Und so ließen die Bläser die Festmusik, den Festchoral und ein Anspiel erklingen und begleiteten die gemeinsam gesungenen Lieder "Lobe den Herren , den mächtigen König", "Geh aus mein Herz" und "Der Vater im Himmel segne dich".

Vielen Jugendlichen Perspektiven eröffnet

Grußworte sprachen Bürgermeister Klaas Klaassen und der Vorsitzende des Gnadauer Posaunenbunds, Hartmut Reichwald. Der Posaunenchor habe schon vielen Jugendlichen musikalische und gemeinschaftliche Perspektiven eröffnet, sagte Klaassen . Der Posaunenchor sei eine wertvolle Bereicherung in der Gemeinde. Es sei eine Ehre, die Predigt halten zu dürfen, betonte Cornelius Kuttler. Diese bezog er, passend zum Posaunenchor, auf Psalm 103. Heute, am Erntebittgottesdienst, erinnere man sich daran, was Gott Gutes tue, so Kuttler. "Wir bitten dich für die Ernte, lass es eine gute Ernte sein", bat Helmut Kugler, der im Wechsel mit Wilfried Kugler und Hartmut Walz Gebete zum Erntebittgottesdienst sprach.

Das Opfer des Gottesdienstes war für den Notfonds des evangelischen Bauernwerks bestimmt. Die Vorsitzende des Landesverbands, Barbara Burgbacher, dankte der Familie Kugler vom Haslochhof für die Gastfreundschaft und überreichte ein Geschenk.

Im Anschluss gab es Kuhburger, Kaffee und Kuchen. Im Angebot waren auch Hofführungen sowie für Kinder eine Strohhüpfburg und eine Spielstraße. Später am Nachmittag gaben die Gnadauer Posaunenbläser ein Abschlusskonzert.